Für mich ist es wichtig, diese Fragen aus zwei Blickwinkeln zu betrachten:
Die Materialien, die wir Kindern geben, müssen speziell dafür geschaffen sein, auf ihre tatsächlichen Bedürfnisse einzugehen. Das setzt voraus, die Entwicklungsphasen des Kindes zu verstehen – ebenso wie die körperlichen, psychischen und emotionalen Bedürfnisse jeder Phase.
Der zweite Aspekt: Die Handlungen und Materialien, die wir Kindern zur Verfügung stellen, haben eine direkte, unmittelbare Wirkung, die wir in Echtzeit beobachten können. Ebenso müssen wir bedenken, dass es Wirkungen gibt, die wir nicht sofort sehen – ihre Früchte zeigen sich erst in der Zukunft.
Ein Kind zu erziehen, anzuregen und zu begleiten heißt also, Entwicklungsmeilensteine zu kennen, Beobachtung zu üben und immer im besten Interesse des Kindes zu handeln.
Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass jede Aktivität im Alltag eines Kindes sein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nährt – damit es im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten wachsen kann.