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Kita-Studie zu Mahlzeiten · Oktober 2025 bis September 2026

Schwierige Mahlzeiten sind ein Designproblem, kein Kinderproblem: Ergebnisse einer 12-monatigen Kita-Studie

Ein lächelndes Kleinkind im Hochstuhl hält nach dem Essen einen doddl Löffel hoch

194 Kinder · 7 Kitas · 55 geschulte Beobachtende · über 97 % Einwilligung der Eltern

Eine 12-monatige Studie von COGEHAM, einem gemeinnützigen Kita-Verbund in Frankreich, beobachtete 194 Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren in 7 Einrichtungen beim Essen: zuerst mit herkömmlichem Besteck und Geschirr, dann mit doddl Werkzeugen für Hände, die sich noch entwickeln. Die Fachkräfte stellten fest, dass mehr Kinder einen reifen Fingergriff entwickelten – bei weniger Weinen, weniger Kleckerei und weniger nötiger Hilfe durch Erwachsene.

Die wichtigsten Ergebnisse

Das meiste Kinderbesteck ist verkleinertes Erwachsenenbesteck. Doch Hände, Griff und Koordination kleiner Kinder entwickeln sich noch. Wenn ein Kind mit dem Löffel kämpft, heißt das nicht, dass Eltern oder Kitas etwas falsch machen. Oft ist das Werkzeug einfach nicht für sie gemacht. Diese Studie wollte herausfinden, was sich ändert, wenn es das ist.

  • 72 % gegenüber 12 %: Anteil der Kinder von 6–24 Monaten mit Pinzettengriff – mit doddl im Vergleich zu herkömmlichem Besteck. Dieser Griff ist ein Schritt hin zum Halten eines Stifts.
  • 54 % der Kinder nutzten einen früheren, weniger ausgereiften Griff (radialer Palmargriff 19,23 %, Rechengriff 30,76 % oder tiefer Klemmgriff 3,84 %). Mit doddl *kein einziges*.
  • 99,5 % der Kinder brachten das Essen mit dem doddl Löffel vom Teller zum Mund.
  • 91 % des befragten Kita-Personals sagten, die Werkzeuge halfen Kindern, bei schwierigen Lebensmitteln wie Erbsen und Linsen dranzubleiben.
  • Weinen am Tisch wurde von einem täglichen Ereignis zur Ausnahme.
Warum diese Forschung gerade jetzt wichtig ist

Die Schulreife nimmt ab

  • Aktuelle Forschung1 zeigte, dass 37 % der Kinder bei der Einschulung (Reception, UK) nicht schulreif waren.
  • 28 % konnten nicht selbstständig essen und trinken.
  • 52 % des Schulpersonals sagen, dass es schlimmer ist als im Vorjahr.
  • 77 % der Grundschullehrkräfte haben seit 2020 beobachtet, dass Schüler:innen bei präzisen Handbewegungen (Feinmotorik) schlechter geworden sind.2

Weniger Übung der Feinmotorik wird mit mehr Bildschirmzeit und deren Auswirkungen auf das körperliche Spielen sowie mit weniger „Bücher-in-der-Hand-Halten“ in Verbindung gebracht.

Herkömmliches Kindergeschirr ist nicht für Kinder gemacht und bremst das Potenzial der motorischen Entwicklung.3

Ein Kleinkind isst mit einem langen Löffel, den Ellbogen hochgezogen

Mahlzeiten bieten jeden Tag die Chance, wichtige motorische Fähigkeiten zu entwickeln – doch das meiste Kinderbesteck ist gar nicht für Kinder gemacht und schöpft dieses Potenzial nicht aus.

Kinderbesteck ist einfach verkleinertes Erwachsenenbesteck. Die langen Griffe erfordern Geschick und Kontrolle, die kleine Hände noch nicht haben – das Essen landet überall, frustrierte Kinder verlieren das Selbstvertrauen, greifen wieder zu den Fingern und verpassen wichtige Entwicklungschancen.

Warum uns Forschung wichtig ist

Jedes Designmerkmal von doddl Produkten basiert auf jahrelanger Forschung und Testerfahrung. Trotzdem ist es uns wichtig, immer wieder zu prüfen, dass sie für kleine Kinder weiterhin halten, was sie versprechen.

Wir wissen, dass Eltern verletzliche Verbraucher:innen sein können – denn bei doddl sind wir alle Eltern. Müde und mit wenig Zeit, wollen wir mit ganzem Herzen das Beste für unser Kind – auch bei den Produkten, die wir für es kaufen.

Es gibt Marken, die das ausnutzen und unbelegte Versprechen machen, nur um zu verkaufen. 

Bei doddl haben wir uns verpflichtet, Produkte zu schaffen, die Probleme lösen, echten Mehrwert bieten und nachweislich genau so funktionieren, wie wir es sagen.

Die COGEHAM-Studie ist der jüngste Schritt, um genau das zu belegen.

Warum herkömmliches Besteck das Essen schwer macht

Ein Kleinkind hält eine normale Gabel mit der ganzen Faust
Herkömmliches Besteck
Ein Baby hält einen doddl Löffel zwischen Daumen und Fingern
doddl

Erste Beobachtungen aus der Studie bestätigen das Problem:

  • Dünne Griffe drängen Kinder in den Faustgriff, weil es wenig zum Festhalten und wenig Stabilität gibt.
  • Lange Löffel erzwingen unbeholfene Bewegungen. Kinder hoben den Ellbogen, zogen die Schultern hoch, schwangen den ganzen Arm aus der Schulter oder lehnten sich mit dem Körper vor, um den Mund zu erreichen.
  • Müde Arme. Mit normalen Löffeln und Gabeln ermüdeten die Muskeln der Kinder schnell, und sie gaben auf.
  • Ein Werkzeug nach dem anderen. Mit herkömmlichem Besteck nutzten Kinder oft nur ein Teil, und die Gabel landete auf dem Boden.

So lief die Studie ab

Die Studie nutzt eine handlungsorientierte Forschungsmethode, die zugleich fachlich und partizipativ ist. Theorien werden in der Praxis untersucht und getestet, und alle beobachtenden Fachkräfte können Hypothesen oder Erklärungen einbringen. Eine Gruppe von Fachleuten (das Forschungskoordinationsteam von COGEHAM) leitete den gesamten Prozess von außen, und die teilnehmenden Fachkräfte arbeiten nach deren Vorgaben.

Die Forschungsfragen wurden gemeinsam entwickelt. doddl schlug zunächst vier Schwerpunkte vor (Entwicklung von Fähigkeiten, einfache Handhabung, Ausmaß der Kleckerei sowie Selbstvertrauen und Engagement), die zu drei Leitfragen verdichtet wurden: Inwieweit hilft doddl, die Feinmotorik, die Koordination und die Selbstständigkeit eines Kindes zu fördern? COGEHAM formulierte daraus die folgenden Ziele für jede Phase.

  1. Okt.–Dez. 2025

    Phase 1: Bedarfsanalyse

    Ausgangslage: Kinder essen mit herkömmlichem Besteck und Geschirr.

  2. Jan.–Juni 2026

    Phase 2: Intervention

    doddl Besteck, Teller und Schalen im Alltag.

Festgelegt in der im Oktober 2025 unterzeichneten Forschungsvereinbarung, in den sieben gemeinnützigen COGEHAM-Kitas im Raum Metz. Kinder, die in beiden Phasen dabei sind, liefern direkte Vorher-nachher-Daten; Babys, die mit doddl selbstständig zu essen beginnen, werden zum Vergleich separat erfasst.

Teilnehmende und Ethik

Rund 190–194 Kinder wurden aufgenommen – geplant waren ursprünglich 80–120 –, bei einer Einwilligung der Eltern von über 97 %. Abgedeckt sind vier Altersgruppen: 3–6 Monate (von Erwachsenen gefüttert), 6–12 Monate (lernen, selbst zu essen), 12–36 Monate (werden selbstständiger) und 36–48 Monate (selbstständig).

Eltern oder Erziehungsberechtigte unterzeichneten eine Teilnahmegenehmigung, die die Aufzeichnung und Veröffentlichung von Informationen sowie den Schutz des Bildes des Kindes nach französischem Recht abdeckt. Jedes Kind erhält einen Code, damit es über die gesamte Studie hinweg verfolgt werden kann, ohne namentlich genannt zu werden, und alle beteiligten Mitarbeitenden unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarungen für Informationen, Videos und Bilder. Die Daten gehören beiden Seiten gemeinsam, werden von COGEHAM nach französischem Datenschutzrecht verwahrt und nur in gegenseitigem Einvernehmen veröffentlicht.

Vorbereitung der Beobachtenden

COGEHAM schulte 55 Fachkräfte in strukturierter Beobachtung, bildete ein Team zur Forschungskoordination, entwickelte ein digitales Beobachtungsprotokoll und holte alle Kita-Leitungen mit ins Boot. Eine informelle Pilotphase in jeder Kita, in der doddl mit einem Kind getestet wurde, das schwer zu füttern war, half dabei, die zu erfassenden Ergebnisse festzulegen.

Stärken und Grenzen
  • Stärken: große Stichprobe unter realen Bedingungen, hohe Einwilligungsquote, geschulte Beobachtende, ein strukturierter Entwicklungsrahmen, Triangulation aus Beobachtungen, Umfragen und Fallstudien sowie eine gemischte Datenbasis aus Kindern und Personal.
  • Grenze: Es gibt keine gleichzeitige Kontrollgruppe – die Ergebnisse zeigen also Veränderungen über die Zeit, keinen kontrollierten Kausaleffekt.

Beobachtungen während der Mittagessen

Die Kitas beobachteten dieselbe Kindergruppe zunächst drei Monate lang systematisch beim Essen mit herkömmlichem Geschirr und führten dann doddl ein.

Mit herkömmlichem Geschirr

  • Selbstständigkeit. Ein hoher Anteil der Kinder konnte nicht selbstständig essen und brauchte ständig Hilfe von Erwachsenen.
  • Tränen. Es wurde viel geweint, weil Kinder nicht essen konnten oder sehr hungrig waren und nicht so schnell selbst essen konnten, wie sie wollten.
  • Kleckerei. Tische und Räume waren stark verschmutzt – mit erhöhtem Rutschrisiko durch Essen auf dem Boden.
  • Lärm. Der Lärmpegel war hoch – durch Metallbesteck und Teller, die auf den Boden fielen, weil die Kinder sie fallen ließen oder sie herunterrutschten.
  • Die Esskultur jeder Familie. Es war schwierig, Kinder, in deren Familien mit den Händen gegessen wird, beim Umstieg auf Besteck zu begleiten, weil herkömmliches Besteck die Aufgabe für sie zu schwer machte.

Mit doddl

  • Selbstständigkeit. Die Kinder brauchten weniger Eingreifen durch Erwachsene; nach und nach lernten sie, selbstständig zu essen, und wurden unabhängiger.
  • Tränen. Das Weinen ging deutlich zurück; manchmal weint vielleicht ein Kind, aber das kommt nicht mehr ständig vor.
  • Kleckerei. Tische und Räume blieben viel sauberer, mit deutlich weniger Essen auf dem Boden – das hat das Risiko verringert, auf verschmutztem Boden auszurutschen.
  • Lärm. Der Lärmpegel sank, und das Personal konnte Kindern zunehmend vermitteln, wie wichtig leise Stimmen sind, da der störende Lärm von Metallgeschirr und -besteck vollständig wegfiel.
  • Die Esskultur jeder Familie. Weil kindgerechtes Besteck den Übergang von den Händen zum Löffel erleichterte, konnte das Personal diese Kinder respektvoll dabei begleiten, in der Kita den Umgang mit Besteck zu lernen.

Was die Forschenden herausgefunden haben – und wie das Design von doddl hilft

Jedes Ergebnis ist in drei Teile gegliedert: was die Forschenden beobachtet haben, was es für dein Kind bedeutet und wie das Design von doddl dabei hilft.

Eine Fähigkeit, die fürs Lesen und Schreiben zählt

Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie

Was die Forschenden beobachtet haben

Die kurzen doddl Griffe erleichterten zusammen mit der Tellergröße das Kreuzen der Medianebene (Kreuzen der Körpermitte). Das wurde täglich bei jedem Kind über 18 Monaten beobachtet. Das Kreuzen der Körpermitte unterstützt eine flüssige Blickführung von links nach rechts – eine Voraussetzung für späteres Lesen und Schreiben. Die Forschenden bezeichneten dies als eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie.

Über die Körpermitte greifen
Über die Körpermitte greifen

Was das bedeutet

„Die Körpermitte kreuzen“ heißt einfach, über die Mitte des Körpers auf die andere Seite zu greifen. Beim Essen ist das etwa der Fall, wenn ein Kind hinübergreift, um Essen vom entfernten Tellerrand zu schöpfen. Klingt klein, aber diese Bewegung hilft den Augen, einer Linie flüssig von links nach rechts zu folgen – eine Fähigkeit, auf die Kinder beim Lesen- und Schreibenlernen angewiesen sind.

So hilft doddl

Lange Griffe und breite Teller in Erwachsenengröße machen es mühsam, über die Körpermitte zu greifen – deshalb bleiben Kinder meist auf einer Seite. Das doddl Design räumt diese Hindernisse aus dem Weg.

  • Kurze, kompakte Griffe. Bleiben in jedem Winkel kontrollierbar – wer zur anderen Tellerseite greift, verliert also nicht den Griff und kippt kein Essen.
  • Ein Teller in Kindergröße. Schmaler als die Schultern eines Kindes, sodass der ganze Teller bequem erreichbar ist und das Kreuzen der Körpermitte ganz natürlich passiert.
  • Ein Motiv in der Mitte, das den Blick lenkt. Der Klecks in der Mitte des doddl Tellers lenkt die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Tellermitte – genau auf Höhe ihrer Körpermitte.
  • Jede Mahlzeit zählt. Zwischen 6 Monaten und 5 Jahren erleben Kinder rund 5.000 Mahlzeiten. Mit doddl ist jede davon Übung für eine Fähigkeit, die sie in der Schule brauchen.

Ein früherer, natürlicherer Pinzettengriff

Was die Forschenden beobachtet haben

Bei Kindern von 6 bis 24 Monaten verhinderte die Form des doddl Löffels, dass sich der Ganzhandgriff (Palmargriff) festigte, und ließ den Pinzettengriff (Daumen und Zeigefinger) dank der Entwicklungsplastizität in diesem Alter ganz natürlich entstehen. Bei Kindern von 2 bis 3 Jahren waren die Greifgewohnheiten schon tief verankert – der Griff veränderte sich weniger, aber das Essen wurde spürbar flüssiger und selbstständiger.

Ein früherer Pinzettengriff im Einsatz – und zwar beständig

Was das bedeutet

Babys greifen zunächst ganz natürlich mit der ganzen Faust zu: Das ist der einfache Palmargriff. Genau hier zählt die Form des Babylöffels für die Griffentwicklung: Lange Griffe erzwingen weiter den einfachen Griff, während kürzere, kompakte Griffe dein Baby sanft dazu bringen, den Griff zwischen Daumen und Finger zu halten. Das ist derselbe „Pinzettengriff“, mit dem dein Baby später einen Stift hält. Ein früher Start zählt, denn anfangs ist der Griff deines Babys noch flexibel und weniger festgelegt.

So hilft doddl

doddl Babybesteck holt Babys dort ab, wo ihr Griff gerade steht, und führt ihn sanft zum nächsten Schritt.

  • Griffe passend zum ersten Griff eines Babys. Babys können doddl Babybesteck in ihrem natürlichen ersten Ganzhandgriff halten, und die kurzen, kompakten Griffe beseitigen das Würgerisiko langer Griffe.
  • Soft-Touch-Bereiche, die die Finger führen. Die farbigen Soft-Touch-Zonen ermutigen Kinder, von der Faust zu Daumen und Finger zu wechseln – das entwickelt den Pinzettengriff und stärkt die Finger.
  • Die richtige Fingerhaltung, während sie wachsen. doddl Kleinkindbesteck setzt das fort und fördert eine Fingerhaltung ähnlich dem Dreipunktgriff beim Stift – das erleichtert den Umstieg auf Erwachsenenbesteck.
  • Entwickelt ab 6 Monaten. Die größte Veränderung passiert vor dem 2. Geburtstag – doddl Babybesteck ist für den allerersten Löffel eines Babys gemacht, damit sich gute Gewohnheiten früh bilden, statt später neu gelernt werden zu müssen.

Zwei Hände als Team

Was die Forschenden beobachtet haben

Weil sich der doddl Löffel so leicht führen lässt, konnte sich die beidhändige Koordination entwickeln: Die dominante Hand führt das Besteck, während die nicht-dominante Hand die Aufgabe stabilisiert – den Teller oder die Schale festhält oder Essen auf den Löffel legt. Die Beobachtungen deuten darauf hin, dass sich die Lateralisierung (die Ausbildung der Händigkeit) entwickelt.

Ein Kind benutzt einen doddl Löffel, während die andere Hand das Essen auf dem Teller festhält
Eine Hand am Löffel, die andere hilft mit.

Was das bedeutet

Bekommen Kinder einen Löffel, mit dem sie leicht zurechtkommen, ist die andere Hand frei, um zu helfen – die Schale festzuhalten oder ein Stück Gemüse auf den Löffel zu legen. Beide Hände gemeinsam zu nutzen, jede mit einer anderen Aufgabe, ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Es ist dasselbe Teamwork, das sie später brauchen, um beim Malen das Papier festzuhalten oder Knöpfe und Reißverschlüsse zu schließen. Ist das erste Besteckteil schwierig, wird diese Phase schwerer erreichbar.

So hilft doddl

Ein Kind kann seine zweite Hand erst frei nutzen, wenn die erste nicht mehr kämpft. doddl ist so gemacht, dass eine Hand das Besteck bequem führen kann.

  • Ergonomische, wissenschaftlich austarierte Griffe. Leicht mit einer Hand zu führen, während das Gewicht hilft, Muskelkraft und Koordination aufzubauen.
  • Stabiles Geschirr. Saugfuß und rutschfeste Böden von doddl halten Schale und Teller an ihrem Platz – so kann die zweite Hand ihre Aufgabe wählen, den Löffel stabilisieren oder beladen, statt einem rutschenden Teller hinterherzujagen.
  • Von Ergotherapeut:innen geschätzt. doddl wird von Kinder-Ergotherapeut:innen empfohlen, auch für Kinder, denen herkömmliches Besteck schwerfällt.

Zurück zu den Fingern ist Fortschritt, kein Rückschritt

Was die Forschenden beobachtet haben

Einige Wochen nachdem die Kinder den doddl Löffel beherrschten, wurde in allen Einrichtungen beobachtet – und von Eltern zu Hause berichtet –, dass sie wieder anfingen, das Essen anzufassen und mit den Fingern zu essen. Was zunächst beunruhigend wirkte, beschreibt das Team als „scheinbaren Rückschritt“: Sobald der Umgang mit dem Löffel automatisch klappt, wird Aufmerksamkeit frei für die sensorische Erkundung des Essens (Temperatur, Textur, Konsistenz), die ein Besteckteil nicht bieten kann. Die Phase legte sich nach wenigen Wochen von selbst. Bei der Einführung der Gabel wiederholte sie sich nicht, weil die Kinder bereits verstanden hatten, wie Besteck funktioniert.

Ein Kind hält einen doddl Löffel in der einen Hand und erkundet das Essen mit der anderen
Löffel in der einen Hand, erkunden mit der anderen.

Was das bedeutet

Wenn Kinder einen Löffel benutzen, ihre andere Hand aber gar nicht einsetzen, konzentrieren sie sich vielleicht noch darauf, den Löffel richtig zu benutzen. Wenn sie den Löffel aber schon gut benutzen und plötzlich wieder mit den Fingern essen, zeigt diese Forschung: Sie machen keinen Rückschritt.

Ihr Gehirn muss sich nicht mehr auf den Löffel konzentrieren und ist frei, neugierig auf das Essen selbst zu sein – ob es warm, klebrig, weich oder hart ist.  Je leichter das Besteck zu benutzen ist, desto schneller kommt diese nächste Entwicklungsphase.

Der Rat: Lass Löffel und Finger nebeneinander zu. Kinder kehren von selbst zum Löffel zurück, meist selbstbewusster als vorher, sobald sie diese Phase des Erkundens abgeschlossen haben.

So hilft doddl

Diese Phase kommt erst, wenn der Umgang mit dem Löffel automatisch klappt – und doddl ist so gemacht, dass Kinder schnell dorthin kommen.

  • Intuitiv ab der ersten Mahlzeit. Dank clever konstruierter Griffe können die meisten Kinder doddl innerhalb von Minuten erfolgreich nutzen – so wird die Fähigkeit schneller zur Selbstverständlichkeit.
  • Kurze Griffe, weniger zu bedenken. Ohne langen Griff, mit dem man ringen muss, ist die Aufmerksamkeit eines Kindes schneller frei – und genau das schafft Raum für diese Entdeckungsphase.

Kleine Problemlöser

Was die Forschenden beobachtet haben

Sobald die Schale per Saugfuß am Tisch befestigt war, beobachtete man Kinder, die den Löffel als Hebel nutzten, um sie zu lösen – ein Zeichen für erstes logisches Denken und Werkzeuggebrauch.

Was das bedeutet

Wenn Kinder versuchen, die Saugschale mit dem Löffel vom Tisch zu ziehen oder zu hebeln, sind sie nicht ungezogen. Sie haben herausgefunden, dass die Schale festsitzt, und nutzen einen Gegenstand, um auf einen anderen einzuwirken – ein frühes Zeichen für logisches Denken und Problemlösen. Für Eltern vielleicht nervig, aber ein fantastischer Entwicklungsschritt!

So hilft doddl

Die gute Nachricht für Eltern: Der Saugfuß von doddl hält auch ziemlich entschlossenem Experimentieren stand.

  • Unverrückbarer Saugfuß mit Schnelllöse-Lasche. Die Schale bleibt fest an ihrem Platz, während Kinder das Rätsel lösen – doch mit der Lasche hinten kannst du sie leicht lösen.
  • 2-in-1-Design, das mitwächst. Der Saugring lässt sich in Sekunden abnehmen und macht die Schale zur rutschfesten Schale für Kleinkinder – und lässt sich jederzeit wieder anbringen, um Kinder beim Lernen zu begleiten.
  • Unzerbrechlich und langlebig. Jedes doddl Produkt durchläuft neun Fertigungsschritte und ist für drei Mahlzeiten am Tag gemacht, jeden Tag, über Jahre.

Voneinander lernen

Was die Forschenden beobachtet haben

Jüngere Kinder nutzten die Gabel zunächst wie einen Löffel und lernten das Aufspießen dann, indem sie ältere Kinder nachahmten – ohne Korrektur durch Erwachsene. Sie ahmten auch Kinder nach, die sie das Besteck erfolgreich benutzen sahen. Dieses „Spiegeln“ wurde in der gesamten Studie häufig beobachtet.

Was das bedeutet

Kinder lernen viel, indem sie einander beobachten – Lernen voneinander ist ganz real, auch beim Essen. Gemeinsame Mahlzeiten mit älteren Geschwistern am Tisch oder Eltern, die sich zum Essen zu ihren Kindern setzen, bringen echte Vorteile. Mit dem richtigen Werkzeug lernen Kinder den Umgang mit der Gabel einfach durch Nachahmen.

So hilft doddl

Nachahmen funktioniert nur, wenn ein Kind auch kann, was es sieht – und doddl macht das schon früh möglich.

  • Leicht genug, um früh am Familientisch mitzuessen. Weil doddl so leicht zu halten und zu führen ist, können die Kleinen mit allen anderen essen – oft schon, bevor sie laufen können.
  • Sieht aus und fühlt sich an wie echtes Besteck. Dank Edelstahlenden ahmen Kinder ihre Eltern oder älteren Geschwister ganz direkt nach – und wechseln später problemlos zu Erwachsenenbesteck.
  • Unser Tipp: Esst gemeinsam. Kinder lieben es, nachzuahmen – so oft wie möglich gemeinsam zu essen, ist eine der einfachsten Möglichkeiten, kleinen Kindern beim Lernen zu helfen.

Kinder entscheiden selbst

Was die Forschenden beobachtet haben

Mit der Zeit wählten die Kinder selbstständig das passende Besteck für das Essen vor ihnen.

Das richtige Besteck für die Aufgabe wählen

Was das bedeutet

Selbst zu entscheiden, ob Löffel oder Gabel, ist ein kleines, aber echtes Zeichen wachsender Selbstständigkeit und Urteilskraft. Eltern können daraus eine bewusste Wahl machen, indem sie bei jeder Mahlzeit zwei Besteckteile anbieten.

So hilft doddl

Kinder können nur dann wirklich wählen, wenn beide Werkzeuge für sie funktionieren.

  • Löffel und Gabel, die jeweils ihre Aufgabe erfüllen. Eine Löffelmulde aus Edelstahl zum Schöpfen und Gabelzinken zum Aufspießen – so können Kinder das passende Besteck für das Essen vor ihnen wählen.
  • Selbstständigkeit steht bei doddl im Mittelpunkt. Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbsthilfefähigkeiten aufzubauen ist entscheidend – und all das gelingt am Esstisch. Genau das hat sich doddl vorgenommen.

Mit der Gabel essen Kinder mehr Gemüse

Was die Forschenden beobachtet haben

Die Einführung der doddl Gabel ging mit einem höheren Verzehr von Gemüse und Hülsenfrüchten einher. Kleine Lebensmittel aufzuspießen erfordert die Kontrolle der Kraft nach unten (axiale Kraft) und eine feine Spitzenkontrolle; wer diese Bewegung erfolgreich beherrschte, war motivierter, neue Konsistenzen zu probieren. 

Am Ende der Studie wurden Kita-Leitungen und stellvertretende Leitungen zur Reaktion der Kinder auf schwierige Lebensmittel wie Erbsen, Linsen und Kichererbsen befragt. 91 % sagten, die doddl Werkzeuge hätten geholfen: 82 % sagten, sie halfen Kindern, diese Lebensmittel nicht so schnell abzulehnen, und 9 % sahen eine deutliche Veränderung im Umgang der Kinder damit. Das spiegelt die fachliche Einschätzung des Personals wider, das die Kinder jeden Tag sah – keine gemessene Nahrungsaufnahme. Gestützt wird es durch schriftliche Beobachtungen der Fachkräfte, etwa von Kindern, die Erbsen abgelehnt hatten und lernten, sie aufzuspießen, oder Kindern, die das Essen auf ihrem Teller sortierten, statt das ganze Gericht abzulehnen.

Ein Kind in einer COGEHAM-Kita isst Gemüse von einem doddl Teller
Gemüse auf dem doddl Teller, fotografiert während der Studie.

Was das bedeutet

Erbsen und kleine Gemüsestücke wie Karotten lassen sich mit dem Löffel nur mühsam über den Teller jagen. Mit der doddl Gabel können kleine Kinder Gemüse wirklich aufspießen – so werden diese Lebensmittel zu einer kleinen Herausforderung, die sie meistern können, und jeder Erfolg motiviert zum Weitermachen. Gemüse ist an vielen Tischen ein Kampf; die Forschung zeigt, dass die richtige Gabel einen großen Unterschied machen kann.

Die doddl Gabel

Die doddl Gabel ist so gemacht, dass das Aufspießen beim ersten Mal klappt – und genau dieser frühe Erfolg macht Gemüse zum Erfolgserlebnis.

  • Echte Edelstahlzinken. Metallspitzen durchstechen kleine Lebensmittel sauber, während klobige Köpfe aus Kunststoff oder Silikon sie eher über den Teller schieben. Sie sind abgerundet, ohne scharfe Kanten, und nach EN14372 als sicher zertifiziert.
  • Kurzer, kompakter Griff, der in der Handfläche liegt. Gibt Kindern die Kontrolle, gerade nach unten zu drücken – die Kraft nach unten, die die Forschenden als Schlüssel zum Aufspießen identifiziert haben.
  • Soft-Touch-Fingerzonen. Führen die Finger in die richtige Position, um Erbsen, Mais und andere kleine Lebensmittel genau zu treffen.
  • Ein Teller mit erhöhtem Rand hinten. Gibt kleinen Lebensmitteln einen Anschlag, sodass sie festgehalten und aufgespießt werden können, statt über den Rand zu entwischen.

Viel weniger Kleckerei

Was die Forschenden beobachtet haben

Nach der Einführung der doddl Löffel hatten nur noch 0,5 % der Kinder Schwierigkeiten, das Essen auf dem Weg vom Teller zum Mund auf dem Löffel zu halten (Verschütten durch Wackeln). Der Saugfuß und die gewölbten Ränder verringerten Verschüttetes und deutlich auch heruntergefallene Teller und Schalen.

0.5%der Kinder hatten Schwierigkeiten, das Essen auf dem doddl Löffel zwischen Teller und Mund zu halten

Ein Kind schöpft in einer COGEHAM-Kita aus einer doddl Schale
Schöpfen aus der doddl Schale.

Was das bedeutet

Die Produkte, die Eltern für die Mahlzeiten ihres Kindes auswählen, beeinflussen stark, wie viel Chaos sie jeden Tag beseitigen müssen. Fast jedes Kind in der Studie konnte jeden Tag Essen vom doddl Teller zum Mund bringen, ohne dass es unterwegs vom doddl Löffel fiel. Mit einem stabilen, unverrückbaren Teller und einem gewölbten Rand, gegen den man das Essen schieben kann, landete weniger auf dem Boden, es gab nach jeder Mahlzeit weniger aufzuräumen – und mehr Essen wurde tatsächlich gegessen.

So hilft doddl

Alle doddl Produkte sorgen dafür, dass das Essen bleibt, wo es hingehört: auf dem Löffel, auf dem Teller und im Mund des Kindes.

  • Kurze Griffe, ruhiger Weg. Weniger Länge bedeutet weniger Wackeln zwischen Teller und Mund.
  • Löffelmulde aus Edelstahl. Geformt, um Essen zu schöpfen und sicher zu halten – mit einer schmal zulaufenden Mulde, die in kleine Münder passt und Brei und Suppe gut hält.
  • Ovale Schale mit flachem Boden und erhöhtem Rand hinten. Macht das Schöpfen leicht, gibt deinem Kind eine Fläche, gegen die es das Essen schieben kann, und verhindert, dass die Hand gegen den Schalenrand stößt.
  • Teller mit sanft erhöhtem Rand hinten und breiter, flacher Vorderseite. Der erhöhte Rand hält das Essen auf dem Teller; die niedrigere Vorderseite bringt mehr vom Teller direkt vor das Kind – für leichten Zugang mit Besteck.
  • Saugfuß und rutschfeste Böden. Der starke Saugfuß hält die Schale fest an ihrem Platz, der rutschfeste Boden den Teller stabil – so landen viel weniger Geschirr und Essen auf dem Boden.

Entspanntere Mahlzeiten

Was die Forschenden beobachtet haben

Die Fachkräfte beobachteten dieselbe Kindergruppe zuerst mit herkömmlichem Besteck und dann mit doddl. Mit herkömmlichem Besteck beschrieben sie häufiges Weinen – oft, weil Kinder das Essen nicht zum Mund bekamen oder nicht so schnell selbst essen konnten, wie sie wollten. Nach der Einführung von doddl berichteten sie, dass das Weinen „deutlich zurückging“ und zur Ausnahme statt zur Regel wurde, zusammen mit einem spürbar geringeren Lärmpegel. Das sind Beobachtungen der Fachkräfte, keine gezählten Messwerte – und sie passen zum Ergebnis des Abschlussberichts, dass das Geschirr „die Atmosphäre beim Essen beruhigt“.

Im Verlauf der Studie wurde mehr Suppe gegessen

Was das bedeutet

Viel Stress beim Essen entsteht durch die Mühe selbst: Essen, das vom Löffel rutscht, Teller, die kippen oder auf den Boden geschoben werden, und der Frust, der folgt. Wenn diese Mühen wegfallen, werden Mahlzeiten ruhiger – für Kinder und für die Erwachsenen um sie herum.

So hilft doddl

Weniger Kleckerei, Stress und Frust – genau dafür wurde doddl entwickelt. Wenn das Werkzeug funktioniert, können Kinder ihr Essen genießen und mitmachen.

  • Ein Teller, der stehen bleibt. Der Saugfuß verhindert, dass Teller rutschen, kippen oder geworfen werden – also weniger heruntergefallene Teller und weniger Lärm.
  • Ein gewölbter Rand, der den Löffel führt. Das Essen wird auf den Löffel geschoben statt vom Teller – so enden mehr Versuche erfolgreich.
  • Niedrigere, breitere Vorderseite. Macht das Essen gut sichtbar und leicht erreichbar – weniger Rätselraten, weniger Frust, mehr Kontrolle.
  • Eine Schale, die sich gut halten lässt. Ohne Saugfuß lässt sich die doddl Schale mit beiden Händen halten – eine weitere Möglichkeit, selbstständig zu essen, sogar Suppe direkt aus der Schale zu trinken.

Das Essen kühlt schneller auf Esstemperatur ab

Was die Forschenden beobachtet haben

Die Kitas nutzten zuvor Teller und Schalen aus Metall, die Wärme speichern und heiße Stellen im Essen erzeugen. Mit doddl Geschirr wurde ein Temperaturabfall des Essens um 10 °C innerhalb von zwei Minuten gemessen – das verkürzte die Zeit bis zum Servieren und die Wartezeit der Kinder am Tisch.

10°CTemperaturabfall des Essens innerhalb von zwei Minuten auf doddl Geschirr

Hitzepunkte vermeiden – durch Design und Material

Was das bedeutet

Ein zu heißer Bissen kann einem Kind den Rest der Mahlzeit verderben – und vielleicht auch spätere Mahlzeiten. Das Geschirr, das Eltern wählen, kann das beeinflussen. Geschirr, das schneller und gleichmäßiger auf eine angenehme Esstemperatur abkühlt, ist wichtig, damit Kinder früher und ohne Angst vor heißen Stellen essen können.

So hilft doddl

Sicherheit für Eltern – wovon ihr Kind isst und wie schnell das Essen essbereit ist.

  • Gleicht Wärme aus. Design und Materialien von doddl Geschirr verhindern heiße Stellen.
  • Lebensmittelechte Materialien. Frei von BPA, Phthalaten und Mikroplastik, zertifiziert nach EN14372 und FDA-Standards und unabhängig bei Intertek geprüft.
  • Unzerbrechlich. In jedem Alter sicher – ohne Risiko von abgeplatztem oder zerbrochenem Geschirr.
  • Leicht zu reinigen. Spülmaschinenfest, und die Schale kann auch in einen normalen Sterilisator (nicht UV).

Ein Teller passend für kleine Körper

Was die Forschenden beobachtet haben

Die Breite des doddl Tellers ist auf die Proportionen des kindlichen Schultergürtels abgestimmt. So bleiben die Arme nah am Körper – wichtig, um Kraft zu sparen und die Hand-Auge-Koordination zu verbessern.

Passend für den Körper eines Kindes

Was das bedeutet

Teller in Erwachsenengröße zwingen Kinder, die Arme weit auszustrecken – das ist anstrengend und erschwert das Zielen. Ein Teller, der schmaler ist als die Schultern deines Kindes, lässt es bequem mit den Armen nah am Körper sitzen, damit es sich darauf konzentrieren kann, das Essen zum Mund zu bringen.

So hilft doddl

Der doddl Teller ist um den Körper eines Kindes herum entwickelt – kein verkleinerter Erwachsenenteller.

  • Breite passend zum Kind. Schmaler als die Schultern eines Kindes – so bleiben die Arme nah am Körper, für weniger Kraftaufwand und besseres Zielen.
  • Breite, flache, niedrigere Vorderseite. Bringt mehr vom Teller direkt vor das Kind und macht das Essen mit Besteck leicht erreichbar.
  • Sanft erhöhter Rand hinten. Hält das Essen auf dem Teller und bietet eine Fläche, gegen die Kinder beim Üben mit Besteck schieben können.
  • Rutschfester Boden. Hält den Teller stabil an seinem Platz; beim 2-in-1-Saugteller unterstützt der abnehmbare Saugfuß den Umstieg auf einen „großen“ Teller.

Ein Ziel in der Schale

Was die Forschenden beobachtet haben

Der erhöhte Rand dient als visueller und propriozeptiver Anschlag, und das Motiv am Schalenboden bietet ein sichtbares Ziel. So können Kinder die Tiefe einschätzen und Druck und Winkel des Löffels anpassen, wenn sie sich dem Boden nähern.

Der Klecks in der Mitte lenkt den Blick und unterstützt die Tiefenwahrnehmung

Was das bedeutet

Kleine Kinder profitieren davon, den Rand der Schale zu spüren und nicht nur zu sehen. Ein Motiv oder Bild am Schalenboden gibt ihnen ein Ziel – und sie lernen einzuschätzen, wie tief sie eintauchen und wie sie den Löffel kippen müssen, um die letzten Reste aufzunehmen.

So hilft doddl

Diese Details sind kein Zufall – sie machen jeden letzten Löffel zur Übung für die Hand-Auge-Koordination.

  • Erhöhter Rand hinten als Anschlag. Gibt Kindern eine Wand zum Schöpfen, die sie sehen und spüren können.
  • Ovale Form und flacher Boden. Machen das Schöpfen leicht und verhindern, dass kleine Hände gegen den Schalenrand stoßen.
  • Niedrigere, breitere Vorderseite. Lässt Kinder gut in die Schale hineinsehen – auch auf das Ziel am Boden.
  • Ein Motiv als Ziel. Das Muster am Schalenboden und der Klecks in der Tellermitte geben Kindern ein klares visuelles Ziel.

Stabiler Teller, konzentriertes Kind

Was die Forschenden beobachtet haben

Der Saugfuß hält den Teller am Tisch und schafft eine stabile Umgebung – so kann sich die Aufmerksamkeit auf das Essen richten statt darauf, den Teller festzuhalten.

Ein stabiler Teller fördert die Konzentration

Was das bedeutet

Wenn der Teller nicht herumrutscht, können sich Kinder ganz aufs Essen konzentrieren, statt ihrem Essen über den Tisch hinterherzujagen.

So hilft doddl

doddl Geschirr bleibt stehen – so bleibt die Aufmerksamkeit der Kinder bei der Fähigkeit, die sie gerade lernen.

  • Unverrückbarer Saugfuß an der Schale. Hält die Schale für Babys an ihrem Platz, mit Schnelllöse-Lasche für Eltern.
  • Rutschfester Tellerboden. Ein rutschfester Rand hält den Teller stabil an seinem Platz; der 2-in-1-Saugteller hat zusätzlich einen Saugfuß.
  • Wächst mit dem Kind mit. Wenn sich die Fähigkeiten eines Kindes entwickeln, kann der Saugfuß abgenommen werden – der rutschfeste Boden sorgt weiter für Halt, während es lernt, mit normalem Geschirr umzugehen.

Die richtige Größe für jedes Kind

Was die Forschenden beobachtet haben

Weil es zwei Löffelgrößen gab, ließ sich das Werkzeug an Handgröße und Geschick jedes Kindes anpassen.

2 Größen für 2 Entwicklungsphasen

Was das bedeutet

Kinderhände wachsen schnell, und jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. doddl Besteck ist für klar abgegrenzte Entwicklungsphasen gemacht – so haben kleine Kinder im richtigen Moment das richtige Werkzeug, das sie am besten unterstützt.

So hilft doddl

doddl Besteck gibt es in Phasen – passend für die Hände deines Kindes, während es wächst.

  • Babybesteck ab etwa 6 Monaten. Kurze, kompakte Griffe für den ersten Griff eines Babys, mit Reiseetui.
  • Kleinkindbesteck ab etwa 12 Monaten. Löffel, Gabel und Messer mit Metallenden, die die richtige Fingerhaltung fördern und den Umstieg auf Erwachsenenbesteck erleichtern.
  • Das Entwicklungs-Set. Alle neun doddl Produkte in einer Box, von 6 Monaten bis 5+ Jahre – so ist die nächste Größe bereit, sobald es dein Kind ist.
  • So können Eltern sich nach ihrem Kind richten statt nach dem Kalender.

Weitere Erkenntnisse aus den Zwischenberichten

Weitere Ergebnisse aus den Zwischenberichten der Studie.

Weniger Tränen, weniger Frust

Vor doddl beschrieben die Kitas Frust beim Mittagessen als echtes Problem. Kinder weinten, quetschten ihr Essen und warfen Teller und Besteck auf den Boden. Viele konnten nicht selbst essen und brauchten ständig Hilfe von Erwachsenen. Nach der Einführung von doddl ging das Weinen deutlich zurück und wurde zur Ausnahme statt zur Regel. Die Kinder brauchten viel weniger Hilfe und wurden stetig selbstständiger.

Die Ergebnisse kamen schnell und wurden immer besser

Als Erstes bemerkte das Personal, wie leicht die Kinder mit dem doddl Teller zurechtkamen. Am Ende des ersten Monats hielten die Kinder den Löffel mit einem Pinzettengriff, der zu ihrer Entwicklungsphase passte. Die Fortschritte flachten nach den ersten Wochen nicht ab, sondern bauten sich mit jedem neuen Teil weiter auf.

Kinder kamen ganz natürlich mit doddl zurecht

Kinder, die schon selbst aßen, stiegen problemlos auf doddl um, weil es aussieht und funktioniert wie das Besteck, das sie kannten. Auch Kinder, die gerade erst anfingen, selbst zu essen, kamen ganz natürlich damit zurecht.

Wir unterstützen die Esskultur jeder Familie

Manche Kinder kamen aus Familien, in denen mit den Händen gegessen wird. Herkömmliches Besteck machte ihnen den Umstieg zu schwer. doddl erleichterte diesen Übergang, sodass das Personal diese Kinder respektvoll begleiten konnte, während sie in der Kita den Umgang mit Besteck lernten.

Eltern sahen den Unterschied zu Hause

Viele Eltern sahen die wachsende Selbstständigkeit ihres Kindes und seinen starken Wunsch, selbst zu essen. Mehrere Familien kauften doddl für zu Hause, damit es dort genauso weitergehen konnte.

Eine positivere Messer-Geschichte

Laut Abschlussbericht nutzten kleine Kinder das Messer nur sehr wenig. Der Fragebogen ergänzt jedoch, dass die Kinder ganz natürlich begannen, die Schiebebewegung eines Messers nachzuahmen. Claudia beschreibt das als komplexe Fähigkeit, weil jede Hand etwas anderes tun muss. Das ergibt ein ermutigenderes Bild: Kinder bereiten sich schon auf das Messer vor, bevor sie damit schneiden.

„Diese Ergebnisse zeigen: Wenn Kinder das richtige Werkzeug haben und die Möglichkeit, es zu erkunden und zu üben, kann das einen echten Unterschied für ihre aktuelle und künftige Entwicklung machen.

Besonders aufgefallen ist mir das Ergebnis zum „scheinbaren Rückschritt“. Viele Eltern geraten in Panik, wenn ihr Kind schon versucht hat, Besteck zu benutzen, und dann wieder mit den Fingern isst. Dass das ein normaler Teil des Lernens ist und ein Zeichen von Fortschritt sein kann, wird viele Familien beruhigen.

Als Health Visitor ermutige ich Familien, Mahlzeiten gemeinsam zu genießen – als so viel mehr als nur Essen. Sie sind eine so wichtige Gelegenheit für Kinder, andere Fähigkeiten zu lernen und zu üben, etwa Feinmotorik, Sprache und soziales Miteinander.

Da immer mehr Kinder in die Schule kommen, die weniger gut selbstständig essen können, sind ganz alltägliche Familienmahlzeiten eine der besten Gelegenheiten, sie darauf vorzubereiten.“

Ruth Watts, Health Visitor, @Ahealthvisitor

Verkleinerte Versionen von Geschirr für Erwachsene werden den Bedürfnissen des Kindes nicht gerecht; sie dienen den Interessen der Erwachsenen und übersehen mit ziemlicher Sicherheit die Schwierigkeiten, die das für ein Kind bedeutet.

Es liegt in der Verantwortung der Erwachsenen, Kindern die Möglichkeiten zu eröffnen, die sie in ihrer Entwicklungsphase brauchen – mit Materialien, die an ihre Größe und an ihre körperliche, psychische und emotionale Entwicklung angepasst sind.

Eine Erkenntnis, die den Blick grundlegend verändert: Kinder sind Menschen, die sich entwickeln und ihre Umgebung, Kultur, Sprache sowie die Bräuche und Traditionen ihres Lebensumfelds aufnehmen. Sie sind keine kleinen Erwachsenen.

Claudia Martinez, Studienleiterin und Leiterin des Bereichs Eltern & Bildung, COGEHAM

In den Worten der Fachleute

Interview mit Claudia Martinez, Studienleiterin und Leiterin des Bereichs Eltern & Bildung bei COGEHAM

Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste Erkenntnis der Studie für Eltern und frühpädagogische Fachkräfte?

Für mich ist es wichtig, diese Fragen aus zwei Blickwinkeln zu betrachten:

Die Materialien, die wir Kindern geben, müssen speziell dafür geschaffen sein, auf ihre tatsächlichen Bedürfnisse einzugehen. Das setzt voraus, die Entwicklungsphasen des Kindes zu verstehen – ebenso wie die körperlichen, psychischen und emotionalen Bedürfnisse jeder Phase.

Der zweite Aspekt: Die Handlungen und Materialien, die wir Kindern zur Verfügung stellen, haben eine direkte, unmittelbare Wirkung, die wir in Echtzeit beobachten können. Ebenso müssen wir bedenken, dass es Wirkungen gibt, die wir nicht sofort sehen – ihre Früchte zeigen sich erst in der Zukunft.

Ein Kind zu erziehen, anzuregen und zu begleiten heißt also, Entwicklungsmeilensteine zu kennen, Beobachtung zu üben und immer im besten Interesse des Kindes zu handeln.

Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass jede Aktivität im Alltag eines Kindes sein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nährt – damit es im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten wachsen kann.

Was sagt uns diese Studie darüber, kleinen Kindern Geschirr zu geben, das auf ihre Entwicklungsphase abgestimmt ist – statt verkleinerter Erwachsenenversionen?

Verkleinerte Versionen von Materialien für Erwachsene werden den Bedürfnissen des Kindes nicht gerecht; sie dienen den Interessen der Erwachsenen und übersehen mit ziemlicher Sicherheit die Schwierigkeiten, die das für ein Kind bedeutet. Es liegt in der Verantwortung der Erwachsenen, Kindern die Möglichkeiten zu eröffnen, die sie in ihrer Entwicklungsphase brauchen – mit Materialien, die an ihre Größe und an ihre körperliche, psychische und emotionale Entwicklung angepasst sind.

Das ist eine Erkenntnis, die den Blick grundlegend verändert: Kinder sind Menschen, die sich entwickeln und ihre Umgebung, Kultur, Sprache sowie die Bräuche und Traditionen ihres Lebensumfelds aufnehmen. Sie sind keine kleinen Erwachsenen.

Welches Feedback kam vom Personal? Haben sie einen Unterschied bemerkt, wie sich Mahlzeiten anfühlen oder ablaufen?

Während des gesamten Prozesses bekamen wir aus verschiedenen Blickwinkeln Rückmeldungen von unseren Kolleginnen und Kollegen:

  • Nach und nach zeigte sich bei den Mahlzeiten, wie die Kinder selbstständiger wurden. Tische und Räume bleiben viel sauberer, und die Kinder essen viel leichter – selbst Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Erbsen, die aufgespießt werden müssen.
  • Gewicht, Länge und Breite der doddl Teller ermöglichen es den Kindern, den Tisch abzuräumen und die Teller in den Geschirreimer zu stellen – das wertschätzt sie und stärkt Gruppenzugehörigkeit, Solidarität und Zusammenarbeit.
  • Wir stellten fest, dass die Temperatur des Essens auf den doddl Tellern merklich sinkt – das erleichtert das Servieren, erfüllt Sicherheitsvorschriften und schützt Kinder vor Verbrennungen.
  • Aus Sicht der Fachkräfte hat die einfache Reinigung von Tellern und Besteck zu einer besseren Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen geführt: Sie sind leichter als normale Teller, kommen praktisch trocken aus der Spülmaschine, und die sich wiederholenden Bewegungen beim Abtrocknen haben deutlich abgenommen.
Haben Eltern oder Betreuungspersonen von Veränderungen zu Hause berichtet?

Ja, viele Eltern konnten miterleben, wie ihre Kinder selbstständiger wurden und unbedingt allein essen wollten. Mehrere Eltern gaben uns positives Feedback zu diesem Prozess, und in vielen Fällen kauften Familien das Besteck für zu Hause – vor allem, damit es dort genauso weitergehen konnte.

Gab es neben den gemessenen Bereichen Veränderungen, mit denen Sie nicht gerechnet hatten?

Das war eine außergewöhnliche Beobachtung, die uns bewusst machte, dass es bei Mahlzeiten nicht nur um eine körperliche Fähigkeit geht. Als das doddl Besteck eingeführt wurde – vor allem der Löffel in der Anfangsphase –, kamen die Ergebnisse schnell. Doch mit dem sogenannten Entwicklungsrückschritt hatten wir nicht gerechnet: Die Kinder benutzten die Löffel, wussten schon, wie man damit isst, und entschieden sich ohne erkennbaren Grund, den Löffel in der Hand zu halten und wieder mit den Händen zu essen.

Wir werteten die Beobachtungen der Fachkräfte und der Eltern aus, die über diesen scheinbaren Rückschritt besorgt waren, und kamen zu dem Schluss, dass er in Wirklichkeit genau das Gegenteil zeigte: Die Fähigkeit, mit dem Löffel zu essen, war vollständig erworben, und das Kind fühlte sich sicher genug, sich eine sensorische Erkundung zu erlauben, um weiterzukommen. Innerhalb weniger Wochen endete dieser Prozess von selbst.

Es war eine faszinierende Erfahrung; mehrere Fachkräfte stellten Theorien zu den möglichen Ursachen auf, was uns dazu brachte, unsere Beobachtung zu verfeinern und unsere Schlussfolgerungen neu zu bewerten.

Wie schnell nach der Einführung von doddl haben Sie Veränderungen bemerkt, und welche zeigten sich zuerst?

Im ersten Monat nach Einführung der doddl Teller und des Bestecks beobachteten wir deutliche Veränderungen im Verhalten der Kinder beim Mittagessen. Die erste offensichtliche Veränderung war, wie leicht die Kinder mit dem Teller umgehen konnten. Von da an zeigten sich die Veränderungen konkret in drei zentralen Bereichen:

  • Veränderung der Griffart. Am Ende des ersten Monats hielten die Kinder den Löffel mit dem Pinzettengriff, der ihrem Entwicklungsstand entsprach – das gab ihnen mehr Selbstständigkeit.
  • Beidhändigkeit. Eine klare Koordination wurde sichtbar: Eine Hand hält den Löffel, während die andere das Essen auf verschiedene Weise bearbeitet – Essen auf den Löffel schiebt, die Textur erkundet oder den Teller festhält, um der Schiebebewegung des Löffels Widerstand zu bieten.
  • Kreuzen der Körpermitte. Wir beobachteten ein deutliches und zunehmendes Kreuzen der Körpermitte. Dazu trug die Größe der Teller bei, die es den Kindern ermöglichte, Essen vom gegenüberliegenden Rand zu schöpfen, ebenso wie Größe und ergonomische Form des doddl Bestecks, die die Bewegung von Unterarm und Hand bei stabiler Haltung erleichtern – ohne die Gelenkentwicklung zu beeinträchtigen oder eine Drehung des Ellbogens zu erzwingen.
Haben sich die Verbesserungen weiter aufgebaut, oder gab es die größte Veränderung in den ersten Wochen?

Die Veränderungen waren während des gesamten Beobachtungszeitraums deutlich. Statt in den ersten Wochen abzuflachen, bauten sich die Verbesserungen immer weiter auf. Jeden Monat führten wir ein neues Element ein – in einer Lernabfolge, die der körperlichen und kognitiven Entwicklung des Kindes folgte:

Im ersten Monat trainierte der Löffel die Pronation und Supination des Unterarms sowie die Stabilität des Handgelenks – das festigte den Pinzettengriff und passte ihn an den Entwicklungsstand jedes Kindes an.

Im zweiten Monat führten wir die Gabel ein: Die Kinder lernten den Übergang vom Schöpfen mit dem Löffel zum Aufspießen mit der Gabel und den Muskeldruck anzupassen, während die Supination des Handgelenks leichter wurde.

Außerdem beobachteten wir, dass die Kinder ganz natürlich begannen, die Schiebebewegung eines Messers nachzuahmen. Das erfordert eine sehr komplexe Bewegungsplanung, weil jede Hand etwas anderes tut und der Spiegelreflex (mit beiden Händen dasselbe tun) unterdrückt werden muss.

Durch diese Art der Besteckeinführung konnten wir die fortschreitende Entwicklung der feinen Psychomotorik dokumentieren. Die Entwicklung und die Meilensteine waren bei Kindern unter 30 Monaten qualitativ klar zu beobachten.

Kamen die Kinder ganz natürlich mit den Produkten zurecht, oder musste das Personal ihnen erst zeigen, wie es geht?

Für die Kinder, die bereits selbstständig mit herkömmlichem Besteck aßen, war der Wechsel zu doddl Besteck ganz natürlich, da Funktion, Bezeichnung und Art des Besteckteils gleich blieben – das gab ihnen Vertrautheit und sprachliche Sicherheit. Die Kinder, die gerade mit der Beikost begannen, wurden dagegen eng von den Erwachsenen begleitet. Das Team nutzte eine Strategie des gemeinsamen Fütterns: Mit einem Löffel wurde das Kind gefüttert, während ihm gleichzeitig ein zweiter zum Erkunden und Selbstbenutzen angeboten wurde.

Und die Kinder, die gerade lernten, selbstständig zu essen, kamen ganz natürlich mit den Produkten zurecht.

Gab es herausragende Verbesserungen, ein bestimmtes Kind oder einen Moment, der Sie überrascht hat?

Ein Fall, der in dieser Studie herausstach, betraf ein fast zweijähriges Mädchen, das nicht selbst aß, nur pürierte Kost zu sich nahm und oft sehr wenig aß. Als wir doddl Besteck einführten, gaben wir ihr aufgrund ihres Alters zunächst die Löffel für Kinder über 24 Monate. Durch Beobachtung stellten wir jedoch fest, dass ihre Hände klein waren und das Besteck für sie schwer wirkte. Wir wechselten zu den kleineren Löffeln, um zu sehen, ob ihr das Essen damit leichter fiel.

Dabei bemerkten wir, dass ihr das Berühren des grünen, strukturierten Teils des Löffels großes Unbehagen bereitete. So konnten wir ihr Verhalten am Tisch genauer beobachten, die Art, wie wir ihr Essen anboten, anpassen, mehr auf die Konsistenz ihres Essens und die Becher, aus denen sie trank, achten und schließlich den passenden doddl Löffel für ihr Alter wieder einführen. Ihre Fortschritte sind seitdem deutlich zu sehen, und wir konnten diesen Verlauf erfolgreich dokumentieren.

Tipps für Eltern und frühpädagogische Fachkräfte zur Einführung von Besteck

1

Die psychomotorische Entwicklung verstehen

Denk daran: Die psychomotorische Entwicklung eines Kindes hängt nicht von Erwachsenen ab. Unsere Aufgabe ist es einfach, das Lernen durch passende Anreize zu erleichtern – mit der richtigen Umgebung und den richtigen Materialien.

2

Selbstbestimmung fördern

Alle Werkzeuge, die die Selbstständigkeit des Kindes fördern, sollten unsere erste Wahl sein. Je selbstständiger Kinder werden und je weniger sie auf Erwachsene angewiesen sind, desto besser haben wir unsere Arbeit gemacht.

3

Materialien strukturiert einführen

Wird Besteck strukturiert eingeführt, lernt das Kind den Umgang damit mit möglichst wenig Hilfe von Erwachsenen – und wird vor allem selbstständig.

4

Routinen in Lernmomente verwandeln

Das Mittagessen ist nicht nur ein Moment, um ein körperliches Bedürfnis zu stillen – es ist eine wunderbare Gelegenheit, sinnvolles Lernen anzuregen. Und dazu gehören Materialien, die wirklich an die Entwicklung des Kindes angepasst sind.

5

Körperliche Gesundheit und Gelenke schützen

Achte darauf, wie das Design von passendem Besteck – etwa indem es natürliche Drehbewegungen der Hand (Pronation und Supination) ermöglicht – die Entwicklung des Knorpels in den Armgelenken des Kindes schützt.

Weitere Informationen zur Methodik

Datenerhebung

Geschulte Fachkräfte beobachten die Kinder beim Mittagessen mit einem standardisierten Stichprobenverfahren in fünf Bereichen:

  • Feinmotorik: Griffstufen nach dem Modell von Miriam Escacena (Palmargriff, Rechengriff, Radial-Digital-Griff, Pinzettengriff)
  • Grobmotorik: Haltung und Körperkontrolle am Tisch (nur Phase 1)
  • Körperbild und räumliche Wahrnehmung: Verständnis des Körpers im Raum und der Lage von Gegenständen
  • Bewegungsrichtung: Tempo, Umfang und Intensität
  • Verhalten beim Essen und Selbstständigkeit: Frust, Sitzenbleiben, selbstständiges Essen

Anpassung nach Phase 1: Die grobmotorischen Komponenten erwiesen sich für die Beobachtung beim Mittagessen als weitgehend ungeeignet und wurden aus den Beobachtungsbögen von Phase 2 gestrichen – die Datenerhebung konzentriert sich nun auf die Feinmotorik.

Methoden und Hilfsmittel: Belege werden durch Dokumentenanalyse, Beobachtungsprotokolle, Transkripte, Fotodokumentation, Befragungen sowie bei Bedarf Triangulation und Fallstudien gesammelt. Parallel läuft viermal (Start, Dezember, März, Juni) eine Befragung von 40–50 Fachkräften, mit 41 Antworten zu Beginn.

Weitere Ergebnisse der Pilotstudie

Die Pilotphase brachte auch Ergebnisse über die Kernziele hinaus: Ernährungskontrolle (weniger verlorenes Essen, sodass die Aufnahme in Echtzeit geprüft werden kann), Ergonomie beim Abwasch für das Personal, mehr Konzentration auf den Tellerbereich sowie offenbar mehr verzehrtes Gemüse und mehr Suppe. Ernährungskontrolle und Ergonomie für das Personal wurden im Tätigkeitsbericht vom Januar 2026 offiziell für weitere Beobachtungen vorgeschlagen.

Auswertung

Es gibt monatliche Updates und vierteljährliche Berichte, aus dem Französischen und/oder Spanischen ins Englische übersetzt. Schriftliche Berichte, Fotodokumentationen und Beobachtungsprotokolle werden zum Schutz der Vertraulichkeit mit Sicherheitscodes verschickt.

Design, das den Unterschied macht

Die COGEHAM-Studie ergänzt ein Jahrzehnt doddl Forschung, Entwicklung und Praxiserfahrung um unabhängige Beobachtungen in Kitas. Jedes Element von doddl basiert auf gründlicher Forschung und Tests. Das steckt hinter jedem doddl Produkt.

  • Für Kinder entwickelt, nicht von Erwachsenen verkleinert. Kurze, konturierte, sorgfältig austarierte Griffe und funktionale Edelstahlenden – entwickelt mit Ergotherapeut:innen und Fachleuten für kindliche Entwicklung.
  • Auf Forschung gebaut. Zwei Jahre Tests mit über 300 Kindern gemeinsam mit Fachleuten vom Norland College vor dem Marktstart, bestätigt von Innovate UK, und laufende Kita-Forschung wie diese Studie.
  • Von Fachleuten empfohlen. Genutzt und empfohlen von Kinder-Ergotherapeut:innen, Fachleuten für kindliche Ernährung, Diätassistent:innen und Ernährungsberater:innen in UK und den USA, und empfohlen von Fundamentally Children.
  • Preisgekrönt. Gewinner des King’s Award for Innovation und von mehr als 25 Branchenpreisen.
  • Sichere Materialien. Frei von BPA, Phthalaten und Mikroplastik; zertifiziert nach EN14372 und gemäß FDA-Standards; unabhängig bei Intertek geprüft; spülmaschinenfest.
  • Gemacht, um zu halten. Unzerbrechlich, mit neun Fertigungsschritten pro Produkt, ausgelegt für etwa vier bis fünf Jahre täglichen Gebrauch – und oft an jüngere Geschwister weitergegeben.
  • Ohne Risiko testen. Mit der doddl 30-Tage-Geld-zurück-Garantie und einem Fachteam, das dir gern hilft.

Quellen

  1. Kindred Squared, Umfrage zur Schulreife (Januar 2026).
  2. YouGov-Umfrage unter Grundschullehrkräften, veröffentlicht von Tes (Mai 2025).
  3. doddl Forschung in Zusammenarbeit mit dem Norland College (2013). Zur Originalstudie → (öffnet in neuem Tab)
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