Bei doddl glauben wir, dass die Entfaltung der Selbstständigkeit jedes Kindes beim Essen beginnt.
Aber wir wissen: Der Prozess bringt unvermeidlich etwas Chaos mit sich!
Es gibt Dinge, die du tun kannst, um die Kleckerei zu minimieren … Hier gibt dir unsere Expertenpartnerin Stacey Zimmels ein paar Tipps, wie du selbstständiges Essen förderst und dabei die Kleckerei verringerst.
„Hallo, ich bin Stacey Zimmels, Logopädin mit Schwerpunkt Fütter- und Schluckstörungen, und ich bin doddls Expertenpartnerin. Hier sind meine drei Top-Tipps, um die Kleckerei auf ein Minimum zu reduzieren und zugleich selbstständiges Essen zu fördern.
Tipp Nummer eins – abdecken!
Akzeptiere das Unvermeidliche! Kleckerei passiert, besonders bei jüngeren Babys. Überleg also, was du kaufen kannst oder schon zu Hause hast, um die Kleckerei zu verringern.
Lätzchen
Bei Lätzchen empfehle ich ein hochgeschlossenes, langärmeliges Lätzchen. Wenn es auch die Knie bedeckt, ist dein Baby komplett geschützt. So verlässt es den Tisch am Ende der Mahlzeit so blitzsauber, wie es sich hingesetzt hat. Der zweite Tipp gilt für Babys, die gerade mit Beikost oder festen Speisen beginnen. Achte auf ein Lätzchen, das sich irgendwie an der Ablage befestigen lässt. So wird der Spalt, durch den oft Essen auf den Schoß oder den Boden fällt, vom Lätzchen abgedeckt und fängt die ganze Kleckerei auf. Der letzte Tipp: Bedecke den Boden unter dem Hochstuhl mit einer abwischbaren, quadratischen Matte, die sich leicht reinigen lässt. Wenn du in Räumen mit Teppich isst, kann das eine große Hilfe sein!
Tipp Nummer zwei – wähle Besteck, das funktioniert
Ich möchte anregen, dass wir alle das Besteck betrachten, das wir mit unseren Kleinen benutzen. Hier passiert viel von der Kleckerei, besonders weil sie eine neue Fähigkeit lernen. Wenn das Besteck nicht wirklich zweckmäßig ist, fällt das Essen vom Mund und Teller weg – auf den Tisch und den Boden.
Metallenden und kurze Griffe
Ich empfehle das doddl Kleinkindbesteck zum Essenlernen. Ich mag es besonders aus zwei Gründen. Erstens, weil es aus Metall ist. Das heißt, die Kante des Löffels und auch die Zinken der Gabel nehmen Essen wirklich wirksam auf oder spießen es auf. Das Zweite, worauf du beim Besteck achten solltest, sind kurze Griffe. Das hilft, weil die Bewegung von Hand und Handgelenk sehr gering ist, wenn dein Baby oder Kind Essen zum Mund führt. Problematisch wird es bei größeren Bewegungen (durch längere Griffe). Da fällt das Essen eher herunter und macht Kleckerei.
Tipp Nummer drei – wähle deinen Teller sorgfältig
Mein letzter Tipp ist vielleicht etwas unerwartet: Denk über die Teller nach, die du benutzt. Ich sage dir, warum.
Halt und Form
Du brauchst einen Teller, der still bleibt und auf dem Tisch stabil steht. Also entweder ein Teller mit Saugsockel oder einer mit einer Art Gummiring an der Unterseite, der ihn am Verrutschen hindert. Denn unsere Kleinen machen zu Beginn des Auflöffelns große, grobe Bewegungen. Und die sind so grob oder groß, dass ein leichter Teller leicht über den Tisch rutschen kann. Manchmal sogar auf den Boden. Mein zweiter Tipp: Achte darauf, dass dein Teller mindestens eine nach oben gebogene Seite hat. Denn zu Beginn benutzt dein Baby nur eine Hand. Es setzt die andere noch nicht als Helfer ein, um das Essen aufs Besteck zu bekommen und dort zu halten. Ein hoher Tellerrand bedeutet, dass es beim Auflöffeln nicht Essen vom Teller schiebt, sondern es an den Rand hochlöffelt. Das hilft ihm, das Essen aufs Besteck zu bekommen, und verhindert, dass das Essen vom Teller auf den Küchentisch oder den Boden fällt. Wir mögen den doddl Kinderteller in unserer Familie sehr, weil er beide Zwecke erfüllt. Wir benutzen ihn noch heute, obwohl mein Kleines schon vier Jahre alt ist. Ich hoffe, meine Top-Tipps zum Fördern des selbstständigen Essens bei weniger Kleckerei sind hilfreich. Und ich freue mich zu hören, wie es dir gelingt!“
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