Hilfe, ich habe ein Kleinkind!
Bist du eines Morgens aufgewacht und hast gedacht … oh je, wo kommt dieses Kleinkind plötzlich her? Warst du so im Trubel aus Fütter-Routinen und Windelwechseln gefangen, dass ehe du dich versahst ein alles veränderndes Kleinkind vor dir stand? Wir wollen keineswegs behaupten, dass die Betreuung eines kleinen Babys einfach ist – nur, dass Babys meist an Ort und Stelle bleiben. Sie lassen sich relativ leicht beruhigen. Ein Kleinkind? Nun, sagen wir es so: Kein Wunder, dass Eltern von Kleinkindern kurz nach ihren Kleinen im Bett liegen. Oder deutlich später, weil sie ihr Zuhause wieder in Ordnung bringen!
Wenn du dachtest, die Babyphase sei anstrengend, wirst du in der Kleinkindphase den Zeiten nachtrauern, in denen du einfach mal sitzen konntest. In Stille. Während Kleinkinder ihre wachsende Selbstständigkeit entdecken, verstehen sie schon vieles von dem, was sie hören, können aber nicht immer sagen, was sie wollen. Beim Essen kann das besonders herausfordernd sein! Reden, Singen, Vorlesen, Entdecken, Essen, drinnen und draußen Spielen, Schlafen, Basteln, sich Schmutzigmachen, Helfen … all das stimuliert, fördert und unterhält dein Kleinkind. Alles, was du tust, ist ein Erlebnis.

Ein wichtiger Tipp – plane für alles doppelt so viel Zeit ein! Alles dauert länger als je zuvor.
Hier ein paar Ideen, die dir durch die Kleinkindjahre helfen …
Hausarbeit kann Spaß machen.
Betrachte diese Dinge nicht als Pflichten, die vor dem Spielen erledigt werden müssen. Hausarbeit ist Spiel! Beim Betten-Abziehen helfen (nimm dir Zeit zum Hüpfen, unter der Decke verstecken, Superman mit Kissenbezügen spielen, Kissenschlachten, Kuscheln und Kitzeln).
Wäschekörbe geben tolle Autos ab.
Wenn es dein Kleines 5 Minuten beschäftigt – nur zu!
Sie können beim Abwaschen mithelfen.
Wenn Töpfe und Pfannen sauber sind, lass dein Kleinkind auf einem Hocker stehen und seine Plastikteller und sein doddl Kinderbesteckabwaschen. Halte immer ein altes Bodentuch bereit, um die unvermeidlichen Spritzer schnell aufzuwischen.
Kreatives Spielen macht Spaß.
Knete, Buntstifte, Farben, Spaghettiringe und Wackelpudding in der Schüssel – all das fördert die Feinmotorik.
Spielen in der Badewanne.
Nimm Plastikwannen, Töpfe, Gießkannen, Schwämme und Plastikautos mit. Mit allem lässt sich toll spielen!
Mach jeden Tag etwas draußen.
Pflanzt etwas, geht in den Park, macht einen Spaziergang, spielt mit Rutschautos, kickt einen Fußball, geht an den Strand, malt mit Kreide auf die Terrasse oder Einfahrt, spielt im Sandkasten, wascht das Auto, bringt einen Brief zur Post, geht zum Laden, füttert die Enten, harkt Laub, baut einen Schneemann, macht ein Picknick, eine Bootsfahrt, eine Radtour, geht Brombeeren pflücken, sammelt Blätter und macht eine Collage, lernt, sicher über die Straße zu gehen, holt euch ein Eis!
Richte einen deiner Küchenschränke kindgerecht ein.
Sie können ihn immer wieder öffnen, ausräumen und mit kindgerechtem Zubehör spielen.
Eine Kiste zum Verkleiden macht immer Spaß.
Wirf alte Hüte und Schals nicht weg – Kleinkinder lieben es, sich mit lustigen Sachen zu verkleiden. Das beflügelt Kreativität und Fantasie enorm.
Wechsle ihr Spielzeug regelmäßig.
So langweilt ihr euch beide nicht. Längst vergessenes Spielzeug wiederzuentdecken, macht immer Freude.
Hab immer Beschäftigung und etwas zu essen in der Tasche.
Ein Auto, eine Puppe, Snacks, Getränke, ein Notizbuch und einen Stift.
Spieltreffen sind wichtig für Kleinkinder und Erwachsene.
Lade Freund:innen ein und Eltern, die du aus Kita oder Krabbelgruppe kennst. Das hält dich bei Verstand und hilft deinem Kind, das Teilen zu lernen. Wie du siehst: Mit einem Kleinkind musst du Situationen und deine Herangehensweise neu denken!






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